Zeitungen
Frankfurter Patriotisches Wochenblatt
Das Frankfurter Patriotische Wochenblatt erschien wöchentlich, während der Handelsmessen täglich, vom 05.01.1811 bis 31.12.1879. Der Untertitel lautet: „Zum Besten der Armenkasse und des Waisenhauses“, da ein Teil der Einnahmen der Zeitung wohltätigen Zwecken zugedacht waren. Die Zeitung beinhaltet neben aktuellen Nachrichten auch literarische Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Beiträge zur Stadtgeschichte, Todesanzeigen und Biographien. Der Herausgeber Christian Wilhelm Spieker war, neben seiner Tätigkeit als Pfarrer an der Oberkirche St. Marien, auch Redakteur zahlreicher Beiträge. Wegen der stetigen Zunahme an Nachrichten ging das Wochenblatt 1880 in die täglich erscheinende Frankfurter Oderzeitung über.
Frankfurter Oderzeitung
Die Frankfurter Oderzeitung erschien vom 01.01.1880 bis 15.04.1945 im Frankfurter Verlag Trowitzsch & Sohn als nationale Tageszeitung für die Provinz Brandenburg und ab den 1920er Jahren als Deutsche Heimatzeitung für die Provinz Brandenburg und die Ostmark in mehreren regionalen, außer nach Sonn- und Feiertagen, täglich von Dienstag bis Sonntag. Im Stadtarchiv Frankfurt (Oder) ist die Stadtausgabe überliefert. Kriegsbedingt wurde ab dem 16.04.1945 das Erscheinen eingestellt.
Volksfreund
Der Volksfreund erschien als Zeitung der Sozialdemokratischen Partei vom 01.07.1919 bis zum Verbot durch die Nationalsozialisten am 27.02.1933. Die Tageszeitung erschien anfangs sechsmal (Dienstag bis Sonntag), später siebenmal wöchentlich, zunächst als Ausgabe für Frankfurt, Fürstenwalde und Küstrin, später als Ausgabe für die Städte Frankfurt und Fürstenwalde sowie für die Kreise Lebus, Weststernberg, Oststernberg, Königsberg und Züllichau-Schwiebus. Für den Zeitraum vom 01.07.1920 bis 31.12.1924 besteht im Stadtarchiv Frankfurt (Oder) eine Überlieferungslücke dieser Zeitung.
Der Märker
Der Märker erschien als Zeitung der Sozialdemokratischen Partei für die Provinz Mark Brandenburg vom 20.10.1945 bis zum 18.04.1946. Mit der Fusionierung der SPD und der KPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschland im Jahr 1946, wurde diese Zeitung eingestellt und durch die Zeitung „Märkische Volksstimme“ ersetzt. Die Zeitung ist nur als Mikrofiche-Ausgabe bzw. Digitalisat verfügbar.
Volkswille
Der Volkswille erschien als Zeitung der Kommunistischen Partei für die Provinz Brandenburg wöchentlich im Zeitraum vom 15.09.1945 bis zum 17.04.1946. Mit der Fusionierung der SPD und der KPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschland im Jahr 1946, wurde diese Zeitung eingestellt und durch die Zeitung „Märkische Volksstimme“ ersetzt. Die Zeitung ist nur als Mikrofiche-Ausgabe bzw. Digitalisat verfügbar.
Märkische Volksstimme
Die Märkische Volksstimme erschien als Tageszeitung der Sozialistischen Einheitspartei vom 18.04.1946 bis zum 14.08.1952. Im Stadtarchiv Frankfurt (Oder) ist die Stadtausgabe überliefert. Nach der Abwicklung des Landes Brandenburg und Gründung des Bezirks Frankfurt (Oder) im Jahr 1952, wurde diese Zeitung eingestellt und durch die Zeitung "Neuer Tag" abgelöst.
Neuer Tag
Der Neue Tag erschien als Tageszeitung der Frankfurter Bezirksleitung der Sozialistischen Einheitspartei ab dem 15.08.1952 mit mehreren Kreisausgaben. Im Stadtarchiv Frankfurt (Oder) ist die Stadtausgabe des in Frankfurt ansässigen Verlagshauses überliefert. Im Zuge der Friedlichen Revolution wurde die Zeitung politisch unabhängig und schließlich privatisiert. Sie erscheint ab dem 17.03.1990 als „Märkische Oderzeitung“. Im Stadtarchiv Frankfurt (Oder) kann der Neue Tag auf Mikrofiches im Lesesaal genutzt werden. Reproduktionen sind beim Märkischen Medienhaus in Frankfurt (Oder) zu bestellen.
Märkische Oderzeitung
Die Märkische Oderzeitung erscheint als unabhängige, überparteiliche, regionale Tageszeitung seit dem 17.03.1990 montags bis samstags. Die Wochenendausgaben enthalten die Beilagen "Journal am Wochenende" und "Brandenburger Blätter". Im Stadtarchiv Frankfurt (Oder) ist die Ausgabe "Frankfurter Stadtbote" überliefert. Im Stadtarchiv können Digitalisate nur im Lesesaal eingesehen werden. Reproduktionen sind beim Märkischen Medienhaus in Frankfurt (Oder) zu bestellen.




